Politisiert hat mich die Einführung des achtjährigen Gymnasiums in meiner Schulzeit. Das wurde damals über die Köpfe der Schülerinnen und Schüler hinweg entschieden, und ich fand: so geht das nicht. Seitdem treibt mich die Frage um, wer in unserer Gesellschaft eigentlich gehört wird und entscheidet. Deswegen bin ich 2003 in die SPD eingetreten.
Ich habe Volkswirtschaftslehre studiert, in Bamberg, Budapest und Berlin, mit Master in Public Economics. Beruflich bin ich seitdem da gelandet, wo politische Entscheidungen vorbereitet, ausgehandelt und umgesetzt werden: erst im Bundestag, dann in der Berliner Senatsverwaltung für Finanzen, im Auswärtigen Amt, heute im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Ich weiß, wie Verwaltung funktioniert und wie öffentliche Haushalte aufgestellt werden. Diese Erfahrung will ich auch ins Abgeordnetenhaus mitbringen.
Heute lebe ich mit meiner Familie in Lichtenberg. Ich bin Elternvertreterin in der Kita meiner Tochter und Co-Vorsitzende der SPD Frauen Berlin. Das Ziel einer Gesellschaft, in der Frauen und Männer gleiche Chancen haben, treibt mich um, seitdem ich denken kann.
Ich kandidiere in Lichtenberg für den Wahlkreis 3 – Fennpfuhl, Hohenschönhausen-Süd, Herzberge, Rosenfelder Ring und Gensinger Straße –, weil hier viele Themen liegen, die mehr Aufmerksamkeit brauchen: verlässliche Familienpolitik, bezahlbares Wohnen, kluge Finanzen ohne soziale Kahlschläge, barrierefreie Gehwege.
Lichtenberg soll ein Zuhause für alle Generationen sein – mit bezahlbaren Mieten, sicheren Wegen, guter medizinischer Versorgung und sauberen Spielplätzen.